Faltenunterspritzen mit Eigenfett
Die Faltentherapie mit Unterspritzung von Eigenfett ist eine der häufigsten und dauerhaftesten Methoden bei der Faltenbehandlung. Der Vorteil hierbei ist, dass kein körperfremdes Präparat zum Auffüllen der Falten verwendet werden muss, sondern lediglich das körpereigene Fettgewebe. Dies hat den Vorteil, dass keine Allergien oder Abwehrreaktionen des Körpers auftreten können. Ein weiterer Vorteil, im Gegensatz zu anderen Mitteln für die Faltenunterspritzung, ist die Tatsache, dass Eigenfett sich nicht abbaut, sondern dass ein großer Teil des unterspritzten Fettes an der jeweiligen Stelle anwächst und dort dauerhaft verbleibt.

Ein Weg zur Faltenbehandlung ist die Unterspritzung mit Eigenfett
Etwa zwei- bis dreimal sollte die Behandlung wiederholt werden, und dies im Abstand von ungefähr sechs Monaten, da bis zu 60 % der Fettzellen wieder absterben. Im Laufe der Zeit sollte jedoch ein immer besser werdendes und letztendlich auch dauerhaftes Ergebnis vorzuweisen sein. Mit einer kleinen örtlichen Betäubung wird das körpereigene Fettgewebe injiziert. Hierbei wird das aufbereitete Eigenfett mit einer dünnen Spritze direkt in die gewünschten Areale injiziert. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich.
Die Behandlung der Eigenfettunterspritzung eignet sich auch für tiefe Falten, wie sie oft an den Lippen oder Schläfen entstehen. Eingesunkene Wangen werden ebenfalls mit dieser Methode behandelt. Im Normalfall können die unterspritzten Areale bis zu zwei Wochen geschwollen sein. Bis zum Abheilen der Schwellungen sollte auf Sport und starke körperliche Anstrengung verzichtet werden. Auch vom Besuch einer Sauna oder der Bestrahlung im Solarium wird während dieser Zeit abgeraten.